Die Verarbeitung von Schurwolle

Die Auswahl der besten Schurwolle fängt schon vor der Schur an. Ein erfahrener Einkäufer weiß genau von welcher Rasse, welcher Herde und welchem Lieferanten er die beste Wolle bekommt.

Wolle wird im Eimer gewaschen

Vorbereitung für die Verarbeitung

Nach der Auswahl fängt der Scherer mit der Schur an. Ein professioneller Scherer schert ca. 150 Schafe pro Tag. Innerhalb von ca. 4 Minuten ist das Schaffell vollkommen geschoren!

Der Schafscherer legt die schmutzigen Teile der Wolle zur Seite und behält ausschließlich die weiße Wolle. Die Wolle wird danach in großen Ballen auf eine traditionelle Waage gelegt und daraufhin nochmal von Hand selektiert. Für den Einkäufer sind Eigenschaften wie Farbe, Faserlänge, Feinheit, Kräuselung und Schönheit sehr wichtig.

Die ausgewählte, fette Wolle wird in die Wäscherei gebracht. Nach dem Waschen wird die Wolle getrocknet und zu einem „Wollboden geblasen“ damit sie mindestens 24 Stunden akklimatisieren kann. Aus jedem Ballen Wolle wird eine Probe zum Qualitätstest ins Labor geschickt. Abschließend erhält jeder Wollballen eine eigene Nummer und wird für die Weiterverarbeitung im Atelier fertiggestellt.

Angewandte Produktionstechnik

Das Atelier kombiniert die natürliche Kraft der Wolle mit der heutigen Produktionstechnik. Reine Schurwolle ist wegen ihrer wohltuenden Wärme und der guten Atmungsaktivität beliebt. Das Lanolin (Wollwachs) unterstützt u.a. die Wundheilung und hält die Fasern flexibel und elastisch. Die angewandten Produktionstechniken sorgen dafür, dass das Vlies der Wolle geschmeidig ist und Sie dadurch die guten Eigenschaften der Wolle optimal genießen können!